Ackerschachtelhalm und die Knorpelgesundheit

Knorpel kann sich nicht regenerieren!

Das ist auch heute noch die meist verbreitetste Ansicht.

Nun haben mehrere Studien bereits gezeigt, dass der Knorpel sich sehr wohl regenerieren, und frisches Gewebe bilden kann. Dazu ist eine Kombination aus entzündungshemmender Ernährung, Physiotherapie und Unterstützung mit der richtigen Kräuterkombination notwendig.

Hierin liegt allerdings auch die Crux daran. Denn im Humanbereich bedarf es einer sehr strikten Diät, die weder immer wohlschmeckend, noch auf Dauer sehr einfach durchzuführen ist. 

Im Falle von Hunden lässt sich einiges davon einfach nicht machen, weil weder die Art der Ernährung so angepasst werden kann, noch alle Zusätze verabreicht werden können.

Studien zeigen aber deutlich, dass der Körper laufend neue Stammzellen bildet, und damit auch Knorpelvorzellen. Die haben aber oft, aufgrund defekter Kollagengerüste nicht die Möglichkeit, sich zu einem festen Knorpelgewebe auszubilden.

Die Studie zeigt aber, wenn durch Kompression und Dekompression Gelenksflüssigkeit angereichert mit den richtigen Nährstoffen zum Knorpelgewebe gelangt, der Knorpel Gewebe nachbilden kann.

Es wurde in einer Studie, die an Menschen durchgeführt wurde, mittels eines Metallgestells, das sie fixierend am Kniegelenk befestigt hatten, und das so zu einer Dehnung des Gelenkspalts geführt hat, nach 8 Wochen bereits ein beginnender Heilungsprozess des Knorpels nachgewiesen.

Mit Physiotherapie und Dehnungsübungen kann man außerhalb dieser Studie an der Knorpelgesundheit arbeiten.

Für die notwendigen Nährstoffe können u.a. Kräuter beitragen. Eines dieser Kräuter ist der Ackerschachtelhalm. 

Dieser wird seit Jahrzehnten von der Naturheilkunde bei Arthrose und Bindegewebeschwächen erfolgreich eingesetzt. Die wirksamen Bestandteile sind gut verwertbare pflanzliche Kieselsäure sowie entzündungsabbauende Polyphenole. 

Ackerschachtelhalm wirkt aufbauend auf die kollagene Faserbildung und fördert gleichzeitig die Bildung von Knorpelgrundsubstanzen. 

Die Pflanzenstoffe des Ackerschachtelhalms sind dafür bekannt, dass sie die Abwehrkräfte des Körpers anregen können, was sich positiv beim Abbau von Entzündungen in den Gelenken auswirken kann. 

Ackerschachtelhalm liefert einen hohen Anteil an Kieselsäure, die die Eigenschaft hat, das Bindegewebe und den Knorpel zu stärken.  

In Form von Tee ist die Wirkung auf den Knorpel jedoch zu schwach. 

Der Tee des Ackerschachtelhalms wird in der Naturheilkunde gerne bei entzündlichen Blaseninfekten und Nierengrieß eingesetzt. Kräuterfrau Maria Treben (1907–1991) empfiehlt darüber hinaus starken Zinnkrautsud zusätzlich für Waschungen und Auflagen bei schlecht heilenden Wunden, Ekzemen und Nagelbettentzündung, als Sitzbad bei Hämorrhoiden, Nierenbeckenentzündung und vaginalem Ausfluss sowie als Vollbad bei Bandscheibenschäden und arthrotischen Gelenkbeschwerden.

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